Mittwoch, 12. Januar 2011

20 Minuten auf die Knie

und hier die andere Seite
Ja, immer noch Schlafzimmer!

Keine Angst, die anderen Räume kommen auch dran! Aber heute gehen wir mal auf den Boden der Tatsachen... unter das Bett!
Dann mal ran:
Staubsauger und großen Müllsack / große Einkaufstüte zur Hand nehmen und ins Schlafzimmer gehen.
Kurzzeitwecker auf 20 min stellen
Voooorsichtig unter das Bett luschern.

Na, auch Haustiere? Oder könnt ihr die gar nicht erkennen, weil dort ein paar gaaaanz wichtige Dinge darunter liegen?

Dinge, wie z.B. Unterbettkommoden, in denen sich alte Bekleidungsstücke befinden, die sicherlich spätestens im Sommer 2015 wieder passen werden (wenn alles gut geht und die nächsten Diäten auch durchgehalten werden!), Pappkartons voll mit Erinnerungsstücken; Büchern; Babykleidung für den Nachwuchs der nächsten Freundin die schwanger wird (Wann wurde eigentlich der eigene Nachwuchs geboren? ); verloren geglaubte Socken-Singles (Mist, jetzt habe ich letzte Woche gerade den anderen weggeschmissen! Shit happens... nun darf der zweite dem ersten ins Socken-Nirwana folgen! Und ihr werdet trotzdem genug Strümpfe haben, glaubt mir!) und und und....
Nicht sofort die ganze Fläche angreifen! Dann reichen 20 min niemals! Das Bett gedanklich in 4 Planquadrate einteilen.
Nun den Inhalt des ersten Quadrats hervorholen. Jedes Stück (ja, ja, es ist immer dasselbe...) in die Hand nehmen und SOFORT entscheiden, ob es wirklich noch gebraucht wird! Sonst.... ab in den Müll / Second-Hand-Karton / Weiterverschenken-Karton! Denn mittlerweile habt ihr euch bestimmt schon ein Eckchen dafür reserviert, oder?!
Wenn das erste Planquadrat freigeräumt ist, werden die Haustiere äh... ich meine natürlich Wollmäuse weggesaugt.
Nun das wirklich Wichtige wieder unterschieben und vorher bitte vom Staub befreien. Natürlich wäre es wundervoll, wenn gar nichts mehr darunter kommt.... denn das ist das Ziel! Jawollja! Aber soweit sind wir noch nicht... immer ruhig bleiben!
Und jetzt: FREUEN!

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Jetzt

habe ich wieder ein Problem, mein Bett ist unten nicht freistehend, sondern hat insgesamt drei Schubfächer und diese habe ich vor einiger Zeit schon durchforstet und ausgemistet! Tja und was lagert dort? Stoffe, Streichelstoffe und die kann ich nimmer entsorgen, nein, aber verarbeiten, das habe ich mir stark vorgenommen! Jetzt weiß ich auch, warum ich einen Tag in der Woche frei habe.....für mein Vorhaben, die Schubfächer von Stoffen zu befreien!

15 Minuten fürs Innenleben

Nun ist der Nachttisch von außen schon ganz hübsch, oder? Aber wie sieht er denn von innen aus? Einige von Euch haben diese Aufgabe wahrscheinlich schon hinter sich gebracht... alle anderen bitte hier entlang:

Putzlappen, Handtuch ( oder Haushaltstuch) und Staubsauger bereitstellen.
Kurzzeitwecker auf 15 min stellen
Zum Nachttisch gehen und die erste Schublade öffnen/ ersten Regalboden in Angriff nehmen.
Den Inhalt auf der nächsten freien Fläche (Fußboden/ Bett/ Tisch o.ä.) entleeren. Vielleicht solltet ihr vorher die Fläche mit einem großen Badehandtuch o.ä. abdecken (man weiß ja nie, in welche Bestandteile sich der Inhalt auflöst...)
Nun die Schublade mit dem Staubsauger erst aussaugen, dann schön auswischen und trocknen.
Ja, ihr ahnt es... jedes Stück in die Hand nehmen und SOFORT entscheiden, was damit passieren soll.... darin habt ihr nun schon Übung und es sollte etwas leichter fallen als noch in der letzten Woche.
Nun alles für wichtig befundene wieder einsortieren und....
FREUEN!
Heute war nur der Stauraum dran, welcher unter der Ablagefläche sich befindet. Solltet ihr hoch motiviert sein, könnt ihr gerne den ganzen Nachttisch sortieren, dann werden aber 15 min nicht ausreichen!

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ABER
was mache ich ohne einem Nachtisch, geschweige denn einer Kommode? Nichts und erfreue mich daran, das ich mal nichts machen muss; also kann ich mich mal in Ruhe zurück lehnen!

15 Minuten Luft hinein lassen...


Heute wollen wir Luft hinein lassen... aber vorher müssen die Fensterbänke geordnet werden. Gerade im Schlafzimmer sollte so wenig wie möglich auf diesen wunderbaren Ablageflächen sich befinden, denn dort muß morgens kräftig schockgelüftet werden. Um das Fenster ganz öffnen zu können, sollten maximal drei Dinge auf der Fensterbank stehen.

Also:
Kurzzeitwecker auf 15 Min. stellen.
Lappen, Putzmittel und Handtuch schnappen.
Zur Fensterbank gehen.
ALLES, wirklich alles, was drauf steht, herunternehmen.
Dabei entscheiden, ob z.B. die Trockenblumen vom letzten Geburtstag endlich gehen dürfen;
die Pflanze, welche seit einem Monat schon die Ohren hängen läßt, wirklich noch zu retten ist oder ein Fall für die Biotonne;
der Schnickschnack, welcher sich in der kleinen Schale angesammelt hat, schon mehr als Staub angesetzt hat und mal sortiert werden müßte;
die Muschelsammlung vom letzten Strandurlaub, welche sich schon mit den Wollmäusen angefreundet hat, etc. ...
Nun die Fensterbank abwischen und trockenreiben.
Jetzt das Fenster weit öffnen, tief Luft holen und Pause machen für die nächsten fünf Minuten oder den aussortierten Rumpelkram gleich mal in die Tonne schmeißen.
Fenster wieder schließen und die DREI (natürlich dürft ihr auch mehr haben, aber immer daran denken, daß der Staub sich gerne darauf absetzt.) Dinge hinstellen, die WIRKLICH wichtig/ dekorativ sind.
FREUEN!

Wer nun mehr als 1 Fenster im Schlafzimmer hat, kann sich die anderen für das Wochenende aufheben. Denn ihr habt sicher bemerkt, daß am Samstag und Sonntag keine Aufgaben meinerseits anstehen. Schließlich muß man den Erfolg auch geniessen können und falls unter der Woche etwas liegengeblieben ist, dieses nachholen.

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Nur das Problem mit meinem Schlafzimmerfenster ist, ich kann darauf gar nichts abstellen, da die Fensterbank viel zu schmal ist, um irgendwas abzustellen (leider, oder soll ich lieber schreiben "ein Segen"?!). Aber eines weiß ich, die zwei Fenster müssen heute ungedingt geputzt werden inkl. der kleinen aber feinen Fensterbank!